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Der letzte Ausflug in Airlie Beach

Nach einer nicht ganz so entspannten 12 stündigen Nachtfahrt kamen wir gegen 9 Uhr morgens etwas verschlafen in Airlie Beach, einem kleinen, schönen Ort an, der Ausgangspunkt für den bekannten Whitsunday Ausflug ist. Nachdem wir unsere Backpacks aufgesetzt hatten begaben wir uns Richtung Base Hostel, unsere Unterkunft bevor am nächsten Tag der Ausflug losgehen sollte. Auf dem Weg zum Hostel sahen wir bereits unseren Lieblingsladen Domino's, was uns alle sehr erfreute, da wir die Pizza seit 5 Tagen nicht gegessen hatten und unsere begrenzten Kochkompetenzen meistens dazu führen, dass Nudeln auf dem Esstisch serviert werden, begleitet von einer Fertigsauce. Glücklicherweise konnten wir direkt ins Zimmer einchecken, wir brachten also hungrig die Backpacks dorthin und gingen durch die kleine Einkaufsstraße zu einem Woolworths Supermarkt. Nach einem kleinen Frühstück suchten wir einen Travelshop auf, um unser Hostel im Cairns zu buchen. An sich bietet der Ort nicht viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen, da man im Strand aus Sicherheitsgründen (Quallen, Haie) generell nicht schwimmen darf. Stattdessen legten wir uns an einen Pool und verbrachten dort einige Stunden. Später trafen wir 2 Freunde, die wir in Noosa kennengelernt hatten und entschieden uns einen entspannten Abend vor dem Ausflug zu verbringen. Am nächsten Morgen verstauten wir unsere Backpacks und trafen um 14 Uhr die anderen Teilnehmer des Ausflugs. Zuvor hatten wir uns noch mit Goon eingedeckt, da ansonsten alles inklusive war auf dem 500$ Ausflug. Die Stimmung litt etwas unter den Wettervorhersagen und dem Regen der vom bedeckten Himmel kam. Nichtsdestotrotz hatten wir alle Vorfreude und versuchten optimistisch zu bleiben. Nach einer kurzen Busfahrt gingen wir auf den Katamaran, der uns zum Resort und am nächsten Tag zu verschiedenen Tauchspots bringen sollte. Trotz Regen stießen wir auf dem Boot alle zusammen an, da das Mitnehmen des eigenen Alkohols auf die Insel offiziell nicht gestattet war.Das Resort lag direkt am Meer, mit Pool, Golfplatz und anderen Beschäftigungsmöglichkeiten. An diesem Tag stand bis auf ein wenig feiern nichts mehr an, denn Frühstück am nächsten Morgen stand um 7 Uhr an. Nach dem Aufstehen und einem spärlichen Frühstück sollte es also losgehen. Der Himmel war leider nach wie vor dunkel, was sich auch ein wenig auf die Stimmung auswirkte. Der erste Stopp war der bekannte Whitheaven Beach, angeblich einer der weißesten Sandstrände der Welt. Der Weg war ein echtes Abenteuer, da der extrem starke Wellengang mehr als 50% dazu gebracht hat, das gerade gegessene Frühstück an das Meer weiterzugeben. Das führte natürlich zu einem sehr gewöhnungsbedürftigem Geruch auf dem sowieso schon überfüllten Boot, denn draußen wollten sich bei dem Wellen auch nur wenige aufhalten. Gerüstet mit Neoprenanzügen gingen wir auf das Deck um den Ansagen des Skippers(Kapitän) zuzuhören. Die Kälte auf dem Deck war fast unerträglich, dementsprechend froh waren wir alle, als wir endlich in den warmen Pazifik springen durften. Da es so stark regnete war die Kulisse lange nicht das Gleiche wie auf Bildern, da so ein Strand von Sonnenschein und blauem Himmel lebt. Betrübt betraten wir also das Boot um den nächsten Spot anzufahren - es ging Schnorcheln. Die Weiterfahrt war besser, jedoch immer noch etwas unangenehm, mit geschlossenem Augen jedoch ertragbar. Das Schnorcheln war extrem cool, da wir entlang des Great Barrier Reefs schnorchelten und wunderschöne Korallen und Fische sahen. Erschöpft zurück auf dem Boot gab es die zweite Mahlzeit, Nudeln, Salat, Hähnchen und Toast. Verständlicherweise war die Motivation auf dem Boot zu essen bei vielen sehr gering, aufgrund der vorherigen Fahrt. Da die Überfahrten aufgrund der See sehr lange dauerten, war es das schon mit Programm und gegen 16 Uhr trafen wir alle kaputt zurück im Resort ein. Nach einer dringend nötigen warmen Dusche ruhten wir uns alle aus, bevor abends die Karaoke Night anstand. Zu essen gab es am Abend Curry mit Rice, allerdings auch nur in limitierter Menge, man musste also zusehen, dass die erste Tellerportion schon jeglichen Hunger stillt. Zusammen mit einem Freund, der witzigerweise in Bremen seinen Master gemacht hatte, genossen wir etwas illegal importierten Goon, um uns karaokebereit zu machen. Nach einer kleinen Angel Vorstellung mit Robbie Williams Charakter schlossen wir uns den anderen an und setzten uns an die Tische der "Discovery Bar." Wir saßen bis nach Mitternacht in der Gruppe bevor wir uns Richtung Bungalow begaben. Am nächsten Morgen wurde das Frühstück wieder um 7 serviert, dementsprechend rappelten wir uns schweren Herzens aus unserem Betten hoch. Das Wetter war immer noch beschränkt, jedoch etwas besser, was uns allerdings nicht viel brachte, da das Boot schon um 12 zurück zum Festland fuhr. Vorher konnte man noch die Beschäftigungsmöglichkeiten des Resorts verzichten, worauf wir jedoch verzichteten. Wir verbrachten die letzten Stunden also am Pool, bevor wir skeptisch zurück auf das Boot traten. Gegen 14 Uhr trafen wir enttäuscht wieder am Busstop in Airlie Beach an, da wir uns einiges mehr von diesem Ausflug erhofft hatten, als ein verregneter Strand und eine kleine Schnorchelsession. Im Rückblick wäre es das Geld allerdings auch nicht bei gutem Wetter wert gewesen, wie wir beschlossen. Wir brachten unsere Sachen also zurück zum Base Hostel, wo wir noch eine letzte Nacht verbrachten, bevor es weiterging. Die Nachmittagsstunden haben wir am Pool verbracht, bevor wir am Abend eine kleine Runde in unserem Zimmer eröffneten. Undercover schmuggelten wir etwas Alkohol in das Zimmer, da es eigentlich aufgrund der gekauften Alkoholrechte des Hostels nicht erlaubt ist. Die Party wurde nach etwa einer Stunde gecrasht, als die Security klopfte und eine Routine Alkoholkontrolle ankündigte. Völlig unvorbereitet liefen wir ins offene Messer und unser Alkohol wurde konfisziert- es hätte schlimmer kommen können. Also verbrachten wir den Abend in einem anderen Raum und erkundeten das Airlie Beach Nightlife später. Der letzte Tag in Airlie Beach war langweilig, da wir einfach nur darauf warteten am Abend den Bus nach Cairns zu nehmen.
17.4.16 02:03


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"Sunburnt, Hangover & Covered in Sand" -> 3 Tage Fraser Island

Nach einer erneuten Fahrt mit dem Greyhound Bus, in dem dieses Mal neben dem konstant nicht funktionierenden WLAN, auch die Steckdosen ihren Dienst verweigerten, kamen wir in Torquay an, einem kleinen aber nicht besonders schönen Ort direkt am Meer. Von dort aus sollte am nächsten Tag der lang ersehnte Ausflug nach Fraser Island beginnen. Wir checkten also ins "Palace Hostel" ein und erhielten kurze Zeit später eine Einführung, in der wir auf die dreitägige Tour vorbereitet wurden. Neben Tipps für die Fahrer der Jeeps, mit denen wir uns auf der Insel fortbewegen würden, bekamen wir Anweisungen zum Packen und zur Verpflegung, die wir in Torquay besorgen und dann in Eisboxen nach Fraser Island transportieren sollten. Somit taten wir uns mit einem Mädchen und einem Jungen aus Deutschland, einer Engländerin und einer Kanadierin zusammen, und besorgten zu 7. Frühstückssachen, Barbecue und Zubehör sowie jede Menge Toast und-natürlich- auch Goon. Laut einem der Tourguides war Fraser nämlich tagsüber ein Naturparadies, das sich abends in ein Goon-Paradies verwandelt und wer nach den drei Tagen nicht "Sunburnt, Hangover & Covered in Sand" wiederkäme, wäre nie auf Fraser Island gewesen. Nach dem Einkaufen gingen wir früh schlafen da wir am nächsten Tag um 6 Uhr planten aufzubrechen. Nachdem alles fertig organisiert war, ging es für uns und etwa 30 andere Backpacker los. Vor der Tür des Hostels warteten 4 große Toyota 4WD (4-Wheel Drive) Jeeps in denen wir neben der Verpflegung auch Rucksäcke und uns selbst unterbrachten. Nach kurzer Fahrt begaben wir uns auf eine Fähre und kamen 40 Minuten später auf Fraser Island an und bekamen von unserem Tourguide Sid strikte Anweisungen, wie wir uns zu verhalten hatten. Fraser Island hielt neben wunderschönen Seen und Orten unberührter Natur, auch tödliche Schlangen, Spinnen und nicht zuletzt die sogenannten Dingos bereit. Letztere sahen von weitem aus wie eine Mischung aus Hund und Fuchs und ohne Sids Erklärungen hätten wohl die meisten einen Dingo für ein harmloses oder sogar niedliches Tier gehalten. In Wirklichkeit handelte es sich aber um ein gefährliches Tier, dem man auf keinen Fall zu nahe kommen sollte. Mit einem leicht unguten Gefühl und offenen Augen fuhren wir auf Waldwegen aus Sand- asphaltierte Straßen gibt es so gut wie nicht auf Fraser Island- zum ersten See. Dieser wusste durch sein klares Wasser und schönen weißen Strand zu überzeugen und schnell war unsere Angst vor den Tieren vergessen. Der zweite Stopp war der sogenannte Red Lake, der zu aller Überraschung tatsächlich dunkelrotes Wasser enthielt. Angeblich würde man sich nach nur einer halben Stunde in diesem See 10 Jahre jünger fühlen, wovon wir allerdings nichts bemerkten. Mittags war es dann Zeit für die ersten Sandwichs, welche nur innerhalb eines abgesperrten Bereichs verzehrt werden durften. Sämtliche Essensreste mussten aufgehoben und in selbst mitgebrachten Müll Säcken entsorgt werden, da diese sonst Dingos angelockt hätten. Am Nachmittag liefen wir mit der Gruppe durch ein Stück Regenwald, ehe wir gegen frühen Abend unser Camp aufsuchten. Auch dies war abgesperrt mithilfe eines Metallzauns und einem elektrischen Zaun, welcher allerdings weder vor Schlangen noch vor Spinnen schützen konnte. Das Camp bestand auch nur aus 9 kleinen Zelten, einem per Plane überdeckten Tisch, einem Grill und zwei Kochplatten. Dafür war es direkt am Strand gelegen und dort genossen wir den Sonnenuntergang und einen Himmel der innerhalb weniger Minuten verschiedenste Farbtöne einnahm. Schwimmen im Meer war leider verboten, da sich rund um die Insel überall Haie und auch gefährliche Quallen aufhalten. Nach unserem Abendessen welches aus Burgern bestand, erfreuten sich sämtliche Teilnehmer ihren mitgebrachten Getränken und wir brachten den Abend mit Trinkspielen-inspiriert von Sid- zu einem gelungen Abschluss.Die Nacht überstanden wir unbeschadet und wurden am nächsten Morgen von Sid, der mit lauter Musik zwischen den Zelten entlang stürmte, viel zu früh geweckt. Nach einem Frühstück machten wir uns mit dem Jeeps auf den Weg zur sogenannten "Eli Creek", welcher in der Umgangssprache eher als Hangover Lake bezeichnet wird. Für uns und den Rest der Gruppe genau das Richtige und wir ließen uns mehrmals im knietiefen Wasser von der Quelle bis runter zum Meer einfach treiben. Danach ging es uns erheblich besser und wir entschieden uns dazu, in zwei kleinen Privatflugzeugen mit je 7 Sitzen einen Rundflug über die Insel zu machen. Neben schönen unberührten Dünen, einsamen Seen und jeder Menge Regenwald, flogen wir auch über das klare Wasser des Pazifik. Die uns vorher versprochenen Delfine und Haie blieben allerdings aus und ein wenig ernüchtert landeten wir nach etwa 15 Minuten wieder am Strand. Sid führte uns weiter im Jeep am Strand entlang bis zu einem alten Schiffswrack. Dieses stammte aus dem ersten Weltkrieg und wurde von japanischen U-Booten größtenteils zerstört und Jahre später an der Küste von Fraser Island angeschwemmt. Wir waren alle sehr beeindruckt und nur widerwillig setzen wir uns wieder ins Auto, was mit der Zeit wirklich anstrengend wurde, da Teile der Strecken extrem steinig und uneben waren. Nichtsdestotrotz ging es weiter zum Indian Head, einem Aussichtspunkt mit steilen Klippen, wo wir Fotos machten und einige Delfine sichten konnten. Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch die sogenannten Champagne Pools. Dabei handelte es sich um natürlich entstandene Becken direkt am Meer, die Hai- und Quallenfrei waren und in denen man perfekt das Meer beobachten konnte. Nach diesem anstrengenden Tag, der für uns allerdings zahlreiche schöne Orte und viele Erinnerungsfotos mit sich brachte, ging es zurück ins Camp. Der Abend gestaltete sich ähnlich wie der Erste und bis auf einige Dingos am Strand, welche sich aber in ausreichender Entfernung bewegten, verlief auch diese Nacht überraschend ruhig. Der letzte Tag auf Fraser Island hielt für uns nochmal ein echtes Highlight bereit: der Lake McKenzie. Zwar hatten wir in den letzten Tagen schon den ein oder anderen wirklich schönen See gesehen, aber mit der Klarheit von diesem konnte nichts was wir bisher kannten, mithalten. Unter Wasser konnte man mit bloßem Auge problemlos meterweit gucken und auch vom wunderschönen Sandstrand aus erschien das glitzernde türkise Wasser so gut wie durchsichtig. Wir verbrachten die komplette Zeit im Wasser und erneut fiel uns der Abschied extrem schwer. Zum Abschluss des Ausflugs machten wir Halt beim Kingfisher Bay Resort, von wo aus wir noch ein letztes Mal über extrem hügelige Strecken schließlich an der Fähre ankamen. Zurück im Hostel sprangen wir alle dankbar unter die lang ersehnte Dusche, entsandeten uns und verbrachten den Rest des Abends in der Hostel Lobby mit vielen unserer neu gewonnen Freunde. Überraschenderweise waren die Worte des Tourguides wirklich wahr geworden doch nichtsdestotrotz war es für uns bis hierhin sicherlich eine der besten Erfahrungen auf der Reise überhaupt.
12.4.16 11:05


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