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Brisbane,Noosa und das Bushcamp

In Brisbane angekommen, machten wir uns auf zu unserem Hostel. Nachdem wir unser Abendessen verzehrt hatten, starteten wir einen Spaziergang durch die Stadt. Zwischendurch stoppten wir in einem großen Casino in Brisbane. Eine Stunde später ging es, um $10 erleichtert, wieder zurück zum Hostel und nach kurzem Besuch einer Bar direkt ins Bett. In Brisbane gibt es neben kostenlosen Wifi im Stadtbereich auch die Möglichkeit kostenlos eine Fähre zu nutzen, welche den Brisbane River rauf und runter fährt. So brachen wir uns am nächsten Morgen zu einem der zahlreichen Anleger auf und verbrachten die nächsten Stunden damit an verschiedenen Stopps auszusteigen und sich die Stadt anzugucken. Am Nachmittag erreichten wir die South Bank Parklands, in denen ein künstlich angelegter, kostenloser Strand zu finden ist. Die große Parklandschaft liegt am Brisbane River und vom Strand aus schaut man auf die vielen Wolkenkratzer der Stadt. Am frühen Abend ging es zurück zum Hostel und wir entspannten noch ein wenig auf der Dachterasse, ehe es erneut zum Casino gehen sollte. Bereits am nächsten Morgen verließen wir Brisbane, da wir einen straffen Zeitplan an der Ostküste haben. Wir haben von der Organisation mit der wir unser Busticket und weitere Ausflüge gebucht haben, einen Bushtrip "geschenkt" bekommen, lediglich $50 Steuern sollten für die 3 Nächte anfallen. Am Busstopp in Noosa angekommen, warteten wir auf den Bus der uns zum Bushcamp bringen sollte. Ich machte den Fehler, auf der Busfahrt vorher das Camp zu googeln. Die sehr schlechten Bewertungen, in Kombination mit der Erkenntnis dass das Camp für jede Person nur $50 Dollar kostet statt $150 wie uns zuvor versichert wurde, sowie die Reaktionen der anderen Busfahrer auf unsere Aussage dass wir ins Bushcamp fahren, sorgten dafür dass die drei Bremer Jungs aus dem Shuttlebus raussprangen, ihr Gepäck aus dem Anhänger holten und wegliefen bevor wir überhaupt losgefahren waren. Glücklicherweise hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch keinen Cent für das Camp bezahlt. Uns verstörte hierbei viel weniger die in den Bewertungen kritisierten schlechten Zustände des Camps, die Hygeneprobleme oder dass es angeblich nur von Ratten, Spinnen oder Schlangen wimmeln soll, sondern das außer auf dem See paddeln oder dem exzessiven Konsum von Goon keine Freizeitaktivitäten möglich waren. Stattdessen machten wir uns im Ort von Noosa auf die Suche nach einem Hostel, was sich allerdings als äußerst schwierig gestaltete, da der komplette Ort ausgebucht schien. Nach (gefühlt) 5km Fußmarsch mir den Backpacks fanden wir dann doch noch ein Zimmer etwas außerhalb und buchten für die nächsten 2 Tage ein zentral gelegendes Nomads Hostel. Am Abend ging es mit dem Shuttlebus des Hostels in den Ort und wir tranken gemeinsam mit 2 Jungs aus Hamburg vor. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag um gemeinsam den Noosa Nationalpark zu besuchen. Nach unserem Hostelwechsel starteten wir unsere Tour. Am Anfang der Wanderrouten die durch Nationalpark verlaufen gab es ein kleines Cafe in welchem wir zahlreiche riesige Spinnen vorfanden. Die Australier dieim Cafe anzutreffen waren, lachten nur über unsere Reaktionen und gaben uns mit auf den Weg dass wir die Spinnen mit einem roten Strich auf dem Rücken meiden sollen. Voller Vorfreude machten wir uns auf die erste Route und blieben glücklicherweise, anders als Jona beim Wasserfall, von Begegnungen mit Spinnen auf unserem Körper verschont. Der zweite Route verlief entlang der Küste und bot einige spektakuläre Aussichten. Am späten Nachmittag ging es zurück ins Hostel und am Abend gingen wir nach etwas Goon mit den beiden Hamburger Jungs früh schlafen. Den nächsten Tag verbrachten wir tagsüber komplett am Strand und in den Wellen, bevor wir uns am Abend für das zweite Bierpongturnier unserer Reise anmeldeten. Dieses mal allerdings mit einer deutlich höheren Teilnehmerzahl von über 40 Teams und aufgrund der australischen Alkoholgesetze, mit Wasser statt Bier in den Bechern. Da wir unsere Topform allerdings erst ab einemgewissen Promillewert erreichen, rannten wir schnell zum nächsten Bottleshop und deckten uns dementsprechend ein. Einige Flaschen Wein und Bier standen wir später am Abend nach 5 furiosen Siegen im Finale des Turniers, wo wir uns allerdings unseren Gegnern, zwei Engländern sowie etwas zuviel Alkohol zuvor, geschlagen geben mussten. Auch wenn wir das Preisgeld von $100 sehr gerne gewonnen hätten, ließen wir uns den Abend nicht versauen und feierten noch im Club weiter, bevor am nächsten Morgen unser Bus nach Harvey Bay abfuhr.
11.4.16 07:02


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Byron Bay

Die Übernachtfahrt verlief überraschend entspannt, wir konnten alle genug schlafen, sodass wir direkt nach dem Check-In in unserem Hostel zum Strand gingen. Nach einem zwei-minütigen Walk waren wir bereits am bekannten Byron Bay Main Beach, ein breiter, langer und sehr schöner Strand. Nach kurzem Baden und Sonnen kam ein typischer Surfer "Dude" mit brauner Haut und sehr langer Mähne auf uns zu. Er bot uns einen Tagestrip an, der den Besuch eines Wasserfalls, eines türkisen Sees und der grünen Stadt Nimbin(gleich mehr dazu)enthielt. Nach kurzer Fotopräsentation waren wir überzeugt und willigten ein uns am nächsten Morgen um 9:30 zu treffen. Zum Abend gingen wir in das bekannte "Cheeky Monkey's", ein Restaurant, dass sich in den Abendstunden zu einem Club verwandelt, in dem alle auf den Tischen tanzen. An diesem Abend beließen wir es jedoch bei einem sehr gelungenen Cheesburger für 5$, ein Paradies und Preisleistungsverhältnis welches uns an unsere Zeit in Thailnd zurückerinnerte. Die Abfahrt am nächsten Morgen verlief wie geplant, die drei Bremer und 9 andere Mädchen machten sich auf den Weg. Der erste Stopp war ein abgelegener Wasserfall, in dem wir alle badeten und die idyllische Stimmung genossen. Die Idylle wurde zu einem Zeitpunkt gestört, als ich unwissend durch ein Spinnennetz lief und kurz Zeit später eine handflächengrosse, schwarz-weiße Spinne von meinem Kopf schüttelte. Alpträume waren also fortan vorprogrammiert. Nach diesem Stopp ging es also zum türkisen See, der "favourite Spot" von unserem Guide Riley, der uns freundschaftlich anbot ihn R-Diggy oder Riley-Diggity zu nennen, wir beließen es jedoch bei Riley. Nach einem kurzen Gang durch das Gebüsch, gingen wir durch eine Zaunlücke und standen vor einem natürlich entstandenen türkisen See, dessen Wasser man problemlos trinken konnte. Auf der anderen Seite des Sees war eine große Felswand, die durch einige herausragende Stellen die perfekte Gelegenheit zum Klippenspringen bot. Mit einem von R-Diggy befestigen Seil, konnte man zwischen einem 4-5m und einem 9-10m Sprung wählen. Jonathan und ich wagten uns zum 10m Sprung, der nur mit Anlauf möglich war, da noch Ca 1.5 Meter davor Felsen herausragten. Nachdem R-Diggy den Sprung vormachte, wir also hinterher, mit weniger Abstand zu den Klippen als eigentlich gedacht, aber alles heile überstanden und die Fotos waren es wert. Nach einem kleinen Gruppenfoto ging es also nach Nimbin, ein Ort in dem Marihuanna zwar genau so illegal ist wie überall sonst in Australien, es aber aus welchen Gründen auch immer öffentlich auf der Strasse verkauft wird. Nach einem zwei stündigen Aufenthalt hatten wir vieles erlebt. Der Verkauf von Gras in Einkaufstüten, das Bezahlen mit Scheinbündeln und ein selten großes Grasangebot an jeder Ecke. Für manche vielleicht der Himmel auf Erden; für uns jedoch nicht mehr als ein 2-stündiger Ausflug. Gegen 17 Uhr kamen wir zurück in Byron Bay an. Zum Abendessen planten wir einen erneuten Besuch im Cheeky Monkey's, da dieses jedoch überfüllt war, gingen wir zu unserer zweit liebsten Destination was Essen angeht - Domino's Pizza. Auch hier bekam man für nur 7,50$ eine sehr gute Pizza und ein Getränk.Am Mittwoch Morgen machten wir uns auf den Weg zum Strand, ohne irgendwelche anderen Pläne. Dabei blieb es dann auch, sodass wir bis zum wunderschönen Sonnenuntergang am Strand verweilten, und dabei etwas Fußball spielten, eine Sache, die vor allem Jonathan und ich sehr vermissen.Seit Mittwoch früh waren wir in einem neuen Hostel, der Arts Factory Lodge, da dieses auch sehr angepriesen worden war. Die Umstände und das Publikum enttäuschten uns jedoch sehr, da man entweder denken könnte man wäre 30Jahre zurück geworfen worden, oder (etwas übertrieben) dass dieses ein zu Nimbin-zugehöriges Hostel sei.2 Nächte sollten wir jedoch überstehen dachten wir uns, und so gingen wir Donnerstag früh wieder zum Strand, diesmal leider nicht mehr 2min sondern eher 15min entfernt, meckern auf hohem Niveau trifft es wahrscheinlich am Besten. Nachdem wir den Sonnenbrand vom Vortag verkraftet hatten, cremten wir uns besser ein, sodass wir abends auch mal Zeuge des auf den Tischen Tanzens werden konnten. Also besorgte wir etwas Goon im Bottleshop, da jeglicher anderer Alkohol unsere finanziellen Rahmen sprengen würde. Nach einer Nacht mit viel Gesang und Tischgetanze fielen wir alle müde ins Bett und hatten trotz anderer Umstände keine Probleme einzuschlafen. Am Freitag morgen kam es zum ersehnten Hostelwechsel, in das zentral gelegene "Nomads." Wir wurden nur positiv überrascht und bereuten, dass wir hier nur eine Nacht bleiben konnten. Auch am Freitag zog es uns wieder an den Strand, diesmal entschieden wir uns dazu ein Surfbrett zu leihen, obwohl einen Tag vorher angeblich ein Shark vor der Küste gewesen sein soll. Ohne jeglichen Vorkenntnisse versuchten wir also die Wellen zu reiten, was uns(ohne Aufstehen, liegend oder kniend) manchmal sogar "gelungen" ist. Beim Zurückbringen des Surfboards trafen wir auf unseren Freund Henry aus Sydney, der an dem Tag in Byron ankam. Nach gemeinsamen Strandtag beschlossen wir den letzten Abend in Byron zusammen zu verbringen. Nachdem wir also gekocht hatten machten wir uns fertig für die letzte Nacht in Byron, welches gleichzeitig die letzte Nacht mit Henry war. Leider etwas zu spät für den freien Eintritt, aber dafür mit 2 neuen "Freunden" die wir beim Vortrinken kennengelernt hatten gingen wir also ins Cheeky Monkey's, ließen uns mit Neonfarben vollmalen und genossen den letzten Abend. Nach kurzem Frühstück und einem Goodbye, jedoch Plänen sich in Berlin mit Henry wiederzutreffen, setzten wir uns in den Bus nach Brisbane, unserem nächsten Stopp.
3.4.16 14:56


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