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SYDNEY🇳🇿

Nachdem wir mit ganz viel Glück noch unseren Anschlussflug bekommen hatten, landeten wir nach qualvollen acht Stunden Flug ohne Essen oder Getränke um 10:00 Uhr Ortszeit in Sydney. Das hieß für uns im Vergleich zu Thailand eine komplette Umstellung und zwar in allen Bereichen.Angefangen von extrem strengen Kontrollen bei der Einreise (Deklarierung eingeführter Medikamente etc.), über Regenwetter bei 15 Grad bis hin zu viel viel höheren Preisen bei allem. So hatten wir noch in Thailand für ein Dreierzimmer alle zusammen 10€ bezahlt, nun hieß es im 8er Schlafraum für umgerechnet 30€ pro Person übernachten. Während wir für die 30 minütige Taxifahrt zum Flughafen in Thailand 7€ bezahlten, waren es nun für eine Strecke von nur 9km 40€ in Australien. Nichtsdestotrotz kamen wir einigermaßen gut im "Wake-Up" Hostel an, wo wir freundlich begrüßt wurden und sofort in unser Zimmer einchecken konnten. Wir stellten unsere Sachen ab und begaben uns relativ zeitnah auf den Weg in Richtung Hafen von Sydney, wurden dann aber vom Regen zum Umkehren gezwungen. Im Gegensatz zu Thailand hieß es dann aber, anstatt in einem Restaurant, oder sogenanntes Street Food zu essen, selber kochen und für den ersten Abend mussten Nudeln mit Tomaten Sauce reichen. Die Hostelküche bot dabei genug Platz und wir kamen schnell mit einigen der zahlreichen anderen Backpackern aus England in Kontakt, mit denen wir im weiteren Verlauf des Abends unter anderem auch den Club im Keller unseres Hostels aufsuchten. Nach kurzen Problemen mit den Türstehern wurde uns der Eintritt gewährt und wir feierten unsere erste Nacht in Sydney. Am nächsten Morgen suchten wir das nächstgelegene "Greyhound-Büro" auf. Ursprünglich wollten wir nur die Preisen für den sogenannten Hop on-Hop of Bus erfragen, nachdem wir uns schweren Herzens sowohl aus organisionstechnischen als auch aus finanziellen Gründen gegen unseren Mietwagen entschieden hatten. Zwei Stunden später verließen wir das Büro wieder, im Gepäck unser komplettes Australien Programm, inklusive Busfahrten, Ausflüge zu den Whitsundays & Fraser Island, einen zehntägigen Hostelpass für Übernachtungen, ein mehrtägigen Dschungeltrip nach Noosa, sowohl weitere Stopps in Byron Bay, Brisbane und schließlich Cairns. Nachdem wir uns einigermaßen von dem finanziellen Schock erholt hatten, der allerdings auch schon sehr viele weitere Kosten für Transfer und Unterkünfte abdeckte,stand dann Sightseeing auf dem Programm: Harbour Bridge, Opera House und der Rest des Hafengebiets in Sydney. Leider hatten wir auch hier wieder mit Regen zu kämpfen aber das war uns dieses Mal egal, da vor allem das Opera House uns sehr beeindruckt hat. Auf dem Rückweg durch den Hyde Park entschieden wir uns dazu, Pfannkuchen zu machen, die im Gegensatz zu den Nudeln am Vortag schon eine erhebliche Verbesserung darstellten. Überraschenderweise stand uns auf einmal in der Küche ein Bekannter aus Bremen gegenüber, der zufällig im selben Hostel schlief und auch für drei Monate zum Reisen nach Australien gekommen war. Der Mittwoch begann für uns relativ früh, da wir uns mit Henry, einem unserer neuen Bekannten aus England, zum Beachwalk verabredet hatten, der vom Hostel aus organisiert wurde. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir den Coogee Beach, und wanderten von dort aus etwa 7 km entlang des wunderschönen Pazifiks über verschiedenste Strände bis hin zum weltbekannten "Bondi Beach". Was uns besonders verwunderte, war der Gegensatz innerhalb der Megastadt Sydney. Auf der einen Seite die Skyline mit Wolkenkratzern und jeder Menge Verkehr und nur wenige Bus Minuten entfernt haufenweise schöne Strände mit weißem Sand und klarem Wasser, was uns ein wenig an Thailand zurück erinnerte. Sobald wir allerdings den ersten Fuß ins Wasser setzten, war dieser Eindruck verschwunden, da der Pazifik nicht nur deutlich kälter war, sondern auch zu unserer Freude gute Wellen mit sich brachte. Am Abend kochten wir zusammen mit Henry Pasta mit Hähnchen und führten somit unsere weitere Steigerung in kulinarischer Hinsicht fort. Den nächsten Tag machten wir uns früh auf, um in größerer Gruppe zum etwas weiter entfernten aber noch schöneren Manly Beach zu fahren. Durch die Innenstadt liefen wir zum Circular Quay, von wo aus wir die 20-minütige Fähre zum Strand nahmen. Auch hierbei hatten wir nochmal einen schönen Ausblick auf den ganzen Hafen Sydneys und wir waren froh, diesen auch nochmal bei gutem Wetter gesehen zu haben. Am Strand liehen wir uns Bodyboards und ein sogenanntes Malibu Board aus (eine Art Surfbrett nur aus Kunststoff und etwas leichter). Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir großen Spaß am Wellen mitnehmen und entschlossen uns auf dem weiteren Verlauf unserer Reise uns mit dem Surfen nochmal intensiver zu beschäftigen.. Zurück zuhause machten wir alle zusammen Essen, um uns danach in internationaler Runde bei dem ein oder anderen Trinkspiel dem australischen Backpacker Getränk "Goon" zu erfreuen. Ähnlich wie alles andere ist Alkohol in Australien extrem teuer und der Goon (eine Art Wein) bietet im Tetra Pack für 13$ für 5 Liter eine gute Alternative. Für deutsche Verhältnisse relativ früh machten wir uns dann auf dem Weg zum "Ivy", von dem uns schon viele Leute erzählt hatten. Dort angekommen mussten wir feststellen dass etwa 1500 Leute denselben Gedanken hatten wie wir und die Schlange dementsprechend lang war. Kurze Zeit später hatten wir uns alle verloren, manche waren im Club, andere in der Schlange also fanden wir uns alle wieder zusammen draußen und verbrachten den Rest des Abends in der nahegelegenen Starbar. Der Freitag, an dem wir abends den Nachtbus nach Byron Bay nehmen wollten, werden wir wohl auch kaum jemals wieder vergessen. Die Kombination aus Osterwochenende und einem einmal jährlich stattfindenden Blues Festival in der kleinen Stadt hatte zur Folge, dass Byron Bay bis auf das allerletzte Bett ausgebucht war. Ausführlichste Internet Recherchen und zahlreiche Telefonaten ergaben nichts und wir standen einem Problem gegenüber, welches wir so noch nicht kannten: Wir hatten keinen Schlafplatz.Kurzerhand entschieden wir uns dazu, den Nachtbus zu stornieren, was überraschenderweise sehr einfach und unkompliziert war, und noch zwei Tage länger in Sydney zu bleiben. Dort hatten wir allerdings dasselbe Problem: alles war ausgebucht. Durch einen Zufall bekamen wir ganz spontan noch drei Betten im Wake up Hostel, welche allerdings auf unterschiedlichen Etagen lagen, aber das war uns in dem Moment ziemlich egal. Da wir das vom Reiseführer vorgeschlagene und von uns ausgesuchte Sydney Programm schon durch hatten, entschieden wir uns zu einem weiteren Besuch am Bondi Beach und am Samstag Abend machten wir uns erneut auf den Weg Richtung Ivy, wo an demAbend der bekannteste DJ Deutschlands- Robin Schulz- auflegen sollte. Allerdings stießen wir auch hier wieder auf unvorhergesehene Probleme: ein vergessener Ausweis und ein zu strenger Türsteher sorgte dafür, dass sich die Gruppe erneut aufteilte und so waren wir, als Robin Schulz dann endlich kam, nur noch zu dritt im Club. Unglücklicherweise mussten wir unsere Plätze in der ersten Reihe aufgeben, nachdem uns ein paar andere deutsche Mädchen bei einem der Türsteher angeschwärzt hatten, einzig und allein weil wir ihnen nicht unsere Plätze ganz vorne abtreten wollten. Da der Club extrem voll war konnten wir nun kaum noch was sehen und verließen das Ivy in Richtung Sidebar, manche gingen ins Bett aber zu viert feierten wir noch unseren letzten gemeinsamen Abend mit unseren neuen Freunden aus England, bis der Club schließlich zumachte. Mit einem deutschen Mädchen was wir die Tage vorher kennengelernt hatten, holten wir uns noch einen Döner, was auch in Deutschland bei uns immer fester Bestandteil eines gelungenen Abend ist. Nachdem wir am Sonntag früh auschecken mussten, legten wir uns in die Chillout Lounge des Hostels, wo wir bei einigen Filmen unseren Tag versuchten rumzukriegen und verpassten Schlaf aus der Nacht zuvor nachzuholen. Zu unser aller Entsetzen hatte, nachdem wir uns auf den Weg zum Bus gemacht hatten, unser Lieblings Pizzaladen in Sydney schon zu und so stiegen wir hungrig in den Bus um unsere erste und gleichzeitig längste Fahrt von 13 Stunden bis hin nach Byron Bay anzutreten..
30.3.16 06:02


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Letzter Stopp in Thailand

Mittwoch reisten wir weiter nach Koh Tao, eine kleinere Insel nördlich von Koh Pha ngan. Eine Unterkunft für die erste Nacht war schnell gefunden und nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort gingen wir ermüdet vom langem Tag ins Bett. Am nächsten Morgen mussten wir früh hoch, denn wir hatten am Abend zuvor eine Schnorcheltour um die Insel gebucht. Per Pick-Up wurden wir zum Anleger gebracht, was sich bei den nicht ganz den deutschen Standarts entsprechenden Straßenverhältnissen, jedes mal wieder als Abenteuer erwies. Von dort aus legte das Boot ab und hielt an fünf verschiedenen Tauchspots rund um die Insel. Die in Reiseführern und von vielen anderen Travellern denen wir im Laufe der bisherigen Reise begegnet sind, hochgelobte Unterwasserwelt von Koh Tao faszinierte auch uns absolut. Obwohl an ein paar Orten viele weitere Leute am schnorcheln waren, konnten wir viele Fische und andere Meeresbewohner aus nächster nähe beobachten. Zum Abschluss der Tour machten wir noch Halt auf einer kleineren Insel die nur per Boot erreicht werden kann und nutzen die Zeit zum Schwimmen und Tauchen. Wenige Stunden später ging es mit dem Boot zurück zum Anleger. Der Sonnenuntergang, den wir auf dem Wasser mitansehen konnten bot einen weiteren schönen Anblick. Das nette Team, kostenlose Verpflegung und wunderschöne Tauchspots und das für nichtmal 20€. Da es zu unserem Abendessen einen Cocktail umsonst dazu gab, wurden wir an jenem Abend quasi zum Konsum alkoholischer Getränke gedrängt und so setzten wir dieses in verschiedenen Bars und am Strand fort. Der nächste Tag war bei einigen geprägt von starken Kopfschmerzen, andere genossen den Tag am Strand. An keinem anderen Ort trafen wir auf eine so hohe Konzentration anderer junger Leute, unter anderem unsere Zimmernachbarn welche aus Bremen kamen und einen von ihnen besuchte sogar die selbe Schule wie wir, und so entschieden wir uns auch an diesem Abend wieder einige Bars aufzusuchen, allerdings mussten wir deutlich früher einkehren, da am nächsten Morgen unsere Fähre nach Surat Thani gehen sollte. Die insgesamt knapp sechs Stunden dauernde Überfahrt verlief reibungslos und so kamen wir am späten Nachmittag an. Wir suchten uns ein Hostel und besuchten den Nachtmarkt bevor wir uns auf die Suche nach einer Bar machten in der wir Werder schauen können. Die von der Rezeption empfohlene, hatte leider seit einigen Monaten geschlossen und so verbrachten wir den Rest des Abends mit dem Kickerliveticker auf dem Zimmer. Die Stadt ist aufjedenfall keinen Besuch wert. Am nächsten Morgen begaben wir uns via Tuk Tuk zum Flughafen um über Kuala Lumpur nach Sydney zu gelangen. Trotz eines achtstündigen Zwischenstopps, schafften wir es fast unseren Weiterflug nach Sydney zu verpassen. Als wir merkten, dass unser Boarding bereits vor 25 Minuten begonnen hatte, rannten wir zum Gate. Vorher wartete allerdings noch eine Sicherheitskontrolle auf uns und letzendlich erreichten wir das Gate wo man uns schon erwartete und uns mitteilte dass wir bereits einige mal zum Last Call aufgerufen worden waren. Mit einem stark erhöhtem Puls stiegen wir in unseren Flieger Richtung Sydney..
25.3.16 00:47


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