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Ko Samui - Strand, Natur & Roller fahren

Weil sich Fabius am Nachmittag krank fühlte, zogen wir also zu zweit los um uns Roller zu mieten, mit denen wir eine neue Unterkunft für die nächsten Tage suchen gehen wollten. Nachdem wir bei fünf verschiedenen Verleihen keinen fanden, der uns eine Versicherung für die Roller bieten konnte, entschlossen wir uns dazu das Risiko einzugehen, da wir auch keine andere Möglichkeit der Fortbewegung auf der Insel hatten. Mit den Rollern orientierten wir uns nach Norden, aber da es schon relativ spät geworden war umrundeten wir die Insel nicht wie geplant. Stattdessen fuhren nur bis nach Nathon, wo wir ein paar Tage vorher mit dem Boot angelegt waren um dort den Sonnenuntergang bei einer Pizza zu genießen. Im Dunkeln ging es zurück und wir verschoben die Suche nach Unterkünften auf den nächsten Tag. Am Montag standen wir früh auf, nahmen die Roller und fuhren zuerst auf einen Aussichtspunkt, wo wir die einzigen waren und einen tollen Ausblick hatten. Anschließend wurden wir schnell fündig auf der Suche nach einem neuen Bungalow, den wir durch Zufall entdeckten. Ähnlich wie der in Chaweng, lag dieser nur etwa 20 Meter vom Strand entfernt, hatte eine Terrasse und bot ausreichend Platz für uns drei. Wir reservierten den Bungalow zunächst für zwei Nächte im schönen, aber viel viel ruhigeren Mae Nam. Dann ging es weiter zu einem Wasserfall, den wir allerdings nicht ganz erreichten- wie schon so oft verzichteten die Thailänder darauf irgendetwas auszuschildern, was dazu führte dass wir immer weiter in den Regenwald hineinliefen. Letztendlich fanden wir aber einen schönen Platz zum Baden und blieben dort bis nachmittags. Auf dem Rückweg besuchten wir noch den "Lamai Viewpoint", wo wir auf eine deutsche Reiseführerin trafen, die uns Tipps für unsere folgenden Ziele Ko Phangan und Ko Tao mit auf die Reise gab. Mit einem kleinen Umweg über einen Strand ging es dann zurück nach Hause, da wir um 5 Uhr die Roller zurückgeben mussten. Zum Abschluss unseres Aufenthalts in Chaweng gingen wir zu zweit noch in die Ark Bar um dann liegend ein kaltes Chang Bier zu zischen und eine Wasserpfeife zu rauchen. Begleitet wurde das ganze von einer beeindruckenden Feuershow und zahlreichen kleinen Kindern, die uns ununterbrochen Ketten, Armbänder oder Leuchtstäbe verkaufen wollten und dabei sehr sehr aufdringlich wurden. Als wir zurückkamen, mussten wir feststellen, dass Fabius sich auf den Weg ins nahegelegene Krankenhaus gemacht hatte, also machten wir uns ebenfalls auf den Weg dahin. Nach einem Bluttest wurden wir zurück geschickt mit der Aufforderung wieder zu kommen, falls das Fieber erneut steigen sollte. Zu unserer allen Erleichterung diagnostizierten die Ärzte aber schon mal kein Malaria oder das in Thailand weit verbreitete Dengue Fieber. Am Dienstag checkten wir früh aus und fuhren zu dritt nach Mae Nam, um dort einzuchecken und den Rest des Tages am Strand zu verbringen. Am späten Nachmittag kamen wir um einen erneuten Besuch im Krankenhaus nicht herum und Fabius bekam Antibiotika verschrieben. Wie schon erwähnt, war es in Mae Nam sehr ruhig und das Freizeit Angebot tagsüber so wie nachts sehr begrenzt. Uns blieb also nicht anderes übrig- wir teilten uns zu zweit erneut einen Roller, da Fabius immer noch krank das Bett hütete, um zu Big Buddha zu fahren. Diese mehr als 20 Meter hohe goldene Buddha Statur befindet sich im Nordosten der Insel und thront, ganz in Gold, über dem Meer. Von dort aus ging es mit dem Roller weiter in den Süden der Insel wo wir den 80 Meter hohen "Namuang Wasserfall" erwarteten. Unsere Erwartungen wurden allerdings ein wenig enttäuscht aber nichtsdestotrotz war es ein schöner Anblick und wir kletterten auf den nassen Felsen ein weites Stück nach oben. Nachdem wir sicher wieder unten angekommen waren ging es weiter zum Lamai Beach, der neben feinstem Sandstrand auch extrem klares und ruhiges Wasser bereithielt. Nach kurzen Überlegungen entschlossen wir uns gegen Jetski fahren, da es uns zu teuer war. Für den Sonnenuntergang fuhren wir wieder in Richtung Nathon, wo wir einige hundert Meter entfernt von unserer Pizzeria, in einer deutschen Reggae Bar eine CuPo (=Currywurst Pommes) genossen.Beim Essen wurden wir Zeuge von interessanten Gesprächen bzw. Verhandlungen zwischen einem sehr alten europäischen Mann und zwei deutlich jüngeren asiatischen Frauen, was uns das Essen deutlich versüßte. Auf dem Rückweg fuhren wir an einer zweifelhaften Bar vorbei, wo uns sofort eine Frau entgegeneilte um uns 100 Baht in die Hand drückte, dafür dass wir in der Bar blieben. Wir, noch nicht mal vom Roller abgestiegen, wollten weiterfahren, woraufhin sie den Schlüssel zog. Nach einem kurzen Schock besannen wir uns, nahmen ihr den Schlüssel weg und waren sofort über alle Berge. Zurück in Mae Nam, setzten wir uns an den Strand und hielten bei sternklarem Himmel Ausschau nach Sternschnuppen. Für den Donnerstag entschieden wir uns den Roller noch zu behalten und fuhren auf der Insel noch einige Ziele ab, wie den Markt in Nathon und den sogenannten "Crystal Beach" der in Reiseführer und Internet als der schönste Strand von Ko Samui angepriesen wurde. Wir wurden nicht enttäuscht und verbrachten den Großteil unseres Tages in der kleinen, nicht so von Touristen überfüllten Bucht. Am Abend fielen wir müde ins Bett, nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten um am nächsten Morgen in Richtung Ko Phangan aufzubrechen. Letztendlich hatten wir auf Ko Samui gemischte Erfahrungen gemacht. Fabius, der bis auf den ersten Tag und zwei Besuche im Krankenhaus, von Ko Samui nicht viel sehen konnte war sowieso außen vor. Für Jona und mich hielt die Insel allerdings großartige Ecken bereit, ein oder zwei Tage weniger hätten uns aber auch genügt. Die Mischung aus Chaweng und Mae Nam war ganz gut, da wir so unterschiedliche Orte und auch unterschiedliche Arten von Urlaub machen kennen lernten. Extrem enttäuscht waren wir allerdings vom im Reiseführer und auch im Internet angepriesenen Nachtleben. Dies entsprach leider gar nicht unseren Vorstellungen, angefangen vom Beer Pong Turnier, über leere Clubs bis hin zur groß angekündigten Black Moon Party am Strand, die sich als absoluter Reinfall entpuppte. Wor kamen wir hier leider nicht auf unsere Kosten. Das Party Leben dort ist wohl auf eine andere Art von Urlaubern ausgerichtet, von der wir uns als klare Gegner des Sex Tourismus, und nicht zuletzt aufgrund unseres Misstrauens gegenüber Massagen und unserer Angst vor sogenannten Ladyboys, stark differenzieren können.
12.3.16 08:30
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Antonovsky (19.3.16 15:21)
#wordagainstsextourism
Weiter so Jungs, die ladyboys kriegen euch nie!!!

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